Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

mit den Eltern

 

Die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern und der Einrichtung ist gesetzlich geregelt durch SGB VIII §22a und im BayKiBiG Art.11. Die Einrichtung hat die Verpflichtung mit den Erziehungsberechtigten zum Wohle des Kindes, zusammen zu arbeiten.

 

Eltern als Partner und Mitgestalter

Die Eltern sehen wir als Experten ihrer Kinder. Sie sind bei allen wesentlichen Entscheidungen die das Kind betreffen, zu beteiligen. Das pädagogische Personal arbeitet wertschätzend, partnerschaftlich und auf Augenhöhe mit den Eltern zusammen und informiert diese regelmäßig über den Entwicklungsstand des Kindes. Wir berücksichtigen die Vielfalt der Familien, deren Bedürfnisse, Interessen und Möglichkeiten, damit diese sich am Geschehen in der Einrichtung beteiligen können.

Folgende Ziele sind uns in der Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig:

  • Begleitung von Übergängen – Aufnahmegespräch, Vorschulelternabend

  • Information und Austausch – Entwicklungsgespräche, allg. Infos

  • Stärkung der Elternkompetenz – Elternabende, Hospitation

  • Beratung, Vernetzung, Vermittlung von fachlicher Unterstützung

  • Mitarbeit der Eltern - Konzeptionsentwicklung

  • Mitbestimmung und Mitverantwortung – Elternbeirat, Elternbefragung

  • Gemeinsame Feste und Aktionen

 

Beschwerdemanagement

Begriffserklärung:

Beschwerden von Eltern drücken die Unzufriedenheit und den Wunsch nach Veränderung aus. Dies kann schriftlich oder auch mündlich geäußert werden. Beschwerden äußern zu können ist für die Einrichtung wichtig, damit eventuell eine Veränderung herbeigeführt werden kann. Nur wenn das pädagogische Personal weiß, wo die Eltern nicht zufrieden sind, kann auch Abhilfe geschaffen werden.

 

Ziel:

Jede Beschwerde wird ernst genommen und trägt zur Qualitätsverbesserung bei.

 

Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung:

Bei einer Beschwerde wird folgendermaßen vorgegangen:

-jede Beschwerde wird ernst genommen und vertraulich behandelt

-aufmerksames und aktives Zuhören und Nachfragen sichert, dass die Beschwerde richtig verstanden wird

-hat der Beschwerdeführer recht, entschuldigt sich der Betreffende.

-hat der Beschwerdeführer nicht recht oder nur teilweise, wird in einem Gespräch geklärt, warum so gehandelt wurde und Lösungsmöglichkeiten werden angeboten.

-Beschwerden werden dankend angenommen und das Gespräch wird positiv beendet.

-die Problemlösung wird mit allen Beteiligten besprochen.

 

Nach dem Gespräch wird ein Protokoll angefertigt und es erfolgt eine Reflexion im Team. Die Beschwerdeprotokolle werden bei der Leitung aufbewahrt und einmal jährlich ausgewertet. Wenn deutlich wird, dass über bestimmte Vorgänge gehäuft Beschwerden auftreten, muss dem Ganzen intensiv nachgegangen werden. Über gehäufte und gravierende Beschwerden wird der Träger informiert.

 

Mittel des Beschwerdemanagements :

  • regelmäßige Elternbefragung (Fragebogen)

  • persönliches Gespräch mit der Gruppenleitung

  • Kummerkasten vom Elternbeirat

  • persönliches Gespräch mit der Leitung

  • persönliches Gespräch mit dem Träger

  • persönliches Gespräch mit dem Elternbeirat

  • Beschwerdeformular für die Eltern

 

Differenziertes Angebot für Eltern und Familien

Zu der klassischen Kernfamilie sind immer mehr Alleinerziehende, Familien mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung sowie die Berufstätigkeit beider Eltern hinzugekommen. Aufgrund dieser Entwicklung hat sich auch die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft verändert. Durch regelmäßige Evaluation werden die Bedarfe der Familien ermittelt. Daran orientieren sich die Angebote für Eltern und Familien. Bei Sprachbarrieren nutzen wir das Angebot des Landratsamtes für Dolmetscher.

 

Die Transparenz unserer Arbeit ist uns sehr wichtig. Dazu nutzen wir die öffentlichen Medien, Aushänge in Schrift und Bild, Tür- und Angelgespräche und Wochenpläne. Für die regelmäßig stattfindenden Entwicklungsgespräche werden alle Beobachtungen gesammelt und mit den Eltern besprochen. Jederzeit können die Eltern nach Absprache im Alltag hospitieren .

 

 

 Spruch der Woche

       Wir wünschen allen Kindern

mit ihren Familien

eine wunderschöne

Ferienzeit mit viel

Sonnenschein.

Genießt die Zeit, die

ihr miteinander habt

und lasst es euch gutgehen.

Auch wir werden unsere

Urlaubstage genießen

und uns erholen um dann

wieder kraftvoll in das neue

Kindergarten- und

Hortjahr 2019/2020

zu starten.