Soziale Netzwerkarbeit bei

Kindeswohlgefährdung

 

Die gesetzliche Grundlage findet man im SGBVIII §8a und im BayKiBiG

Art. 9a.

Die Sorge- und Schutzaufgabe geht von den staatl. Behörden auf die Kindertages-stätte über und ist Bestandteil der Erziehungsverantwortung. Die Kindertages-einrichtung übernimmt diese Aufgabe für jedes Kind durch den Abschluss eines Betreuungsvertrages mit den Eltern (im BEP verankert). Das Personal der Einrichtung ist verpflichtet die Eltern bei Kindeswohlgefährdung darauf aufmerksam zu machen und Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen. Bei Nichtbeachtung muss das Jugendamt benachrichtigt werden, z.B. bei Verwahrlosung, Misshandlung oder schwerwiegenden Verhaltens- und Entwicklungsauffälligkeiten. Das Wohlergehen und Wohlbefinden der Kinder ist maßgeblich Voraussetzung dafür, dass kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse gelingen. Um präventiv tätig zu sein, ist die Jugendamtssprechstunde in unserem Haus zum festen Bestandteil geworden. Die Eltern können in einem vertrauten Umfeld diese Beratung allein oder mit dem Personal in Anspruch nehmen.

Das Handbuch „Kinderschutz“ vom Landratsamt Mühldorf dient als Orientierungs-hilfe und Handlungsleitfaden. In einer Inhouse – Fortbildung hat das Jugendamt das Personal eingehend geschult.

 

 

 Spruch der Woche

     Wir können den Wind

   nicht ändern,

   aber die Segel

    anders setzen.

 

      (Verfasser unbekannt)