Das Freispiel

 

Definition:

Freispielzeit im Kindergarten und Hort nennt man den Zeitabschnitt der pädagogischen Arbeit, in der die Kinder selbständig entscheiden können was, wo, mit wem und wie lange sie spielen wollen - auch das Nichtstun ist eingeschlossen um eigenverantwortliches Handeln zu fördern. Die Stärkung der Persönlichkeit, das Lernen seine Fähigkeiten einzuschätzen  und die Förderung des sozialen, kreativen, kognitiven, motorischen und emotionalen Bereiches sind die Ziele. Das Freispiel findet im Garten oder im Haus statt.

 

"HILF MIR, ES SELBST ZU TUN" 

(Maria Montessori)

 

Während der Freispielzeit ist die Aufgabe des pädagogischen Personals:

- Kinder zu beobachten und Rückschlüsse über ihren Entwicklungsstand  

  zu ziehen

- Kinder vor Gefahren zu schützen

- Bastelangebote und Vorschularbeiten durchzuführen

- darauf zu achten, dass die Kinder ihre Regeln einhalten können

- Kinder zu begleiten, damit sie Konflikte und Streit selbständig lösen  

  können

- Umgebung und Materialien vorzubereiten

- Rollenspiel zu begleiten

- Vorlesen und zuhören

- Projektarbeit

 

Alle gelenkten Angebote werden in der Freispielzeit, in Kleingruppen durchgeführt. Um den Kindern abwechslungsreiche und vielfältige Spielmöglichkeiten zu bieten, teilen wir unsere Gruppenräume in verschiedene Spielbereiche ein. Wir nutzen dazu auch den Gang, den Turnraum und unseren Garten. Somit können von allen Kindern des Hauses alle Gruppenräume genutzt werden.

Zu den Aktionsbereichen gehören:

- Puppenecke

- Bilderbuchecke

- Kuschelecke

- Bauteppich

- Mal-, Bastel- und Experimentiertisch

- Bereich für Tischspiele

- Konstruktionsecke

- Gangbereich mit Bällebad, Fahrzeugen und Literacy Center

  und Werkstatt







 

 Spruch der Woche

         

            Vernunft formt

          den Menschen,

          Gefühl leitet ihn!

 

         (Verfasser unbekannt)