Differenzierte Lernumgebung

 

Arbeits – und Gruppenorganisation

Durch ausreichendes und qualifiziertes Fachpersonal ist eine angemessene Bildung, Erziehung und Betreuung nach dem BayKiBiG und dem BEP möglich.

Die Bring- und Abholzeit findet in den Stammgruppen statt. Wir arbeiten offen und die Kinder können sich nach ihren Interessen, Bedürfnissen und Entwicklungsstand für die Angebote entscheiden. Das Personal begleitet und beobachtet die Kinder und tauscht sich regelmäßig über den Entwicklungsstand aus.

 

Raumkonzept und Materialvielfalt

Die Gruppenräume sind übersichtlich gestaltet und bieten gleichzeitig Platz für vielfältige Aktivitäten. Sie sind überwiegend offen gestaltet und bieten zugleich Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder. Der Gruppenraum von der Krippe wird auch für die Mahlzeiten genutzt. Die integrierte Küchenzeile bietet Möglichkeiten für gemeinsame hauswirtschaftliche Aktivitäten. Die große Materialvielfalt ermöglicht den Kindern in vielen Bereichen Lernerfahrungen zu sammeln und diese zu festigen. Bei der Auswahl der Materialien legen wir Wert auf die Bedürfnisse der Kinder. So können die Kinder selbstständig, in ihrem eigenen Tempo die Lernerfahrungen steigern. Bei der Materialbeschaffung werden die Eltern mit einbezogen.

Die Gruppennebenräume werden als Kreativraum und für Kleingruppenarbeit genutzt. Diese Nebenräume mit den Materialien sind für alle Kinder offen.

Der Ruheraum für die jüngeren Kinder grenzt direkt an den Gruppenraum der Krippe und ist somit für diese selbstständig zu erreichen. Jedem Kind steht ein geschützter und eigener Schlafplatz zur Verfügung, damit es jederzeit von aktiven Phasen in die Erholungsphase wechseln kann. Die pädagogische Fachkraft begleitet die Einschlafphase, so dass jedes Kind während der Ruhe- und Schlafphasen eine individuelle Betreuung und Zuwendung erfährt.

Die Ruhezeiten richten sich nach den Schlafbedürfnissen der Kinder.

Im Pflege- und Waschraum befinden sich die Toiletten und der Waschbereich, sowie in der Krippe der Wickelbereich. Durch die kurzen Entfernungen des Sanitärbereiches kann Ihr Kind je nach Fähigkeiten bestimmte Herausforderungen wie z.B. der Toilettengang, Hände waschen und Zähne putzen selbstständig meistern. In diesem Bereich ermöglichen wir Ihrem Kind eine gewisse Selbstständigkeit um eigene körperliche Kompetenzen entwickeln zu können.

Der Gangbereich wird von allen Gruppen regelmäßig, während des Freispiels genutzt. Die Spielecken werden je nach den Interessen und Bedürfnissen der Kinder gestaltet. Um dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht zu werden, stehen verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung.

Die Werkstatt ist auch im Gangbereich zweimal in der Woche für alle Kinder geöffnet. Hier stehen den Kindern zahlreiche Materialien und Werkzeuge zur Verfügung.

Im Garderobenbereich hat jedes Kind einen eigenen Platz für Kleidung und Schuhe und die Krippe ist eine schuhfreie Zone. Im Windfang und in den Eingangsbereichen der Gruppenräume befindet sich die Elterninformation. Elternecken sind integriert.

Der Turnraum wird hauptsächlich als Bewegungsraum von allen Kindern genutzt. Es gibt feste Turntage für die einzelnen Gruppen, aber auch den offenen Turnraum. An diesem Tag können die Kinder die Geräte selbst auswählen und wir begleiten die Kinder.

Auch wird der Turnraum von der Musikschule einmal in der Woche genutzt und bei Festen können wir den Turnraum durch die variable Tür vergrößern.

Das Kinderrestaurant ist durch eine Holzwand vom Gangbereich abgegrenzt. Hier und in der angrenzenden Küche wird das Mittagessen und das Brotzeitbüffet für den Kindergarten und Hort angeboten. Beide Bereiche werden auch für hauswirt-schaftliche Tätigkeiten genutzt.

Der Garten- und Außenbereich bietet den Kindern viele Möglichkeiten, Erfahrungen in der Natur zu sammeln und zu experimentieren. Zu jeder Tageszeit bieten wir den Kindern die Chance gemeinsame Aktivitäten in der Gartenanlage zu erleben. Von der Garderobe, den Gruppenräumen und dem Gangbereich können die Kinder direkt den Garten erreichen.

Die Krippenkinder können auch den Gartenbereich des Kindergartens besuchen.

 

Klare und flexible Tages- und Wochenstruktur

Im § 14 vom BayKiBiG ist festgelegt, dass das päd. Personal die Aufgabe hat, dafür zu sorgen, dass die Kinder die Bildungs- und Erziehungsziele vor allem durch begleitende Bildungsaktivitäten zu erreichen. Hierzu gehören insbesondere das freie Spiel in Alltagssituationen, bei dem die Kinder im Blick des päd. Personals bleiben, die Anregung der sinnl. Wahrnehmung und Raum für Bewegung, Begegnungen mit der Buch-, Erzähl- und Schriftkultur, der darstellenden Kunst und der Musik, Experimente und der Vergleich und die Zählung von Objekten, umweltbezogenes Handeln und die Heranführung an unterschiedliche Materialien und Werkzeuge für die gestalterische Formgebung.

 

Ankommen:

Die Kinder kommen in ihrer jeweiligen Stammgruppe an und werden durch das pädagogische Personal begrüßt. Die Kinder können sich nun ihren Bedürfnissen widmen und sich im Gruppenraum frei entscheiden, wie sie sich beschäftigen wollen. Das pädagogische Personal begleitet dabei die Kinder.

Begrüßungskreis:

Zwischen 8:00- 8:30 Uhr findet in der Krippe und den Kindergartengruppen der Begrüßungskreis statt. Hier besprechen wir was an diesem Tag passiert; mit welchem Thema wir uns beschäftigen; wir schauen wer da ist und die Kinder haben die Möglichkeit ihre Anliegen einzubringen.

Brotzeitbuffet:

Die Kinder haben die Möglichkeit bei der Brotzeitgestaltung mit zu wirken.

Ab 8:30 bzw. 13:45 Uhr ist das Buffet eröffnet und die Kinder aus allen Gruppen entscheiden eigenständig wann sie Essen gehen wollen. Das Gruppenpersonal achtet darauf, dass in der Zeit bis 10:00 bzw. 14:30 Uhr alle Kinder bei der Brotzeit waren.

Das Buffet wird vom pädagogischen Personal sprachlich begleitet. Dabei ist uns die Selbstständigkeit der Kinder wichtig.

 

Freispiel:

 

Hilf mir, es selbst zu tun“

                                          Maria Montessori

 

Freispielzeit in der Einrichtung nennt man den Zeitabschnitt der pädagogischen Arbeit, in der die Kinder selbständig entscheiden können was, wo, mit wem und wie lange sie spielen wollen – auch das Nichtstun ist eingeschlossen um eigenverantwortliches Handeln zu fördern. Die Stärkung der Persönlichkeit, das Lernen seine Fähigkeiten einzuschätzen und die Förderung des sozialen, kreativen, kognitiven, motorischen und emotionalen Bereiches sind die Ziele. Das Freispiel findet im Garten oder im Haus statt.

„Das kindliche Spiel ist eine Ausdrucksform, mit der das Kind Ereignisse und Erlebnisse aus dem eigenen Leben verarbeitet, in Interaktion mit anderen Kindern tritt und somit auch spielend die Umwelt kennen lernt.“

(BEP 2013, S. 18)

Die pädagogischen Fachkräfte nutzen das Freispiel sowohl Spielpartner zu sein als auch gezielt die Kinder zu beobachten und zu dokumentieren.

Alle gelenkten Angebote werden in der Freispielzeit, in Kleingruppen durchgeführt. Um den Kindern abwechslungsreiche und vielfältige Spielmöglichkeiten zu bieten, teilen wir unsere Gruppenräume in verschiedene Spielbereiche ein.

Nach der Freispielzeit finden sich die Kinder in ihrer Stammgruppe wieder ein.

Die Wochenstruktur ergibt sich aus den wöchentlichen, gruppeninternen oder gruppenübergreifenden Angeboten.

Die festgelegten Strukturen brauchen die Kinder um Sicherheit und Halt zu erfahren.

 

 Spruch der Woche

Nur ein entspannter,

ruhiger Geist ist zu Höchstleistungen fähig!